Elternpraktikum

Das Projekt Elternpraktikum wird im 10er Jahrgang nach den Zentralen Abschlussprüfungen angeboten. Es geht über drei Vormittage plus das Verleihen von computergesteuerten Babypuppen und deren Betreuung. Schülerinnen und Schüler profitieren von der Kooperations- und Multiplikatorenarbeit zum Thema Elternschaft, Verantwortung und Sexualität (Verhütung).

 

Die am Projekt freiwillig teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erfahren im theoretischen Teil etwas über frühkindliche Entwicklungsstufen, Schädigungen des Kindes durch Alkoholgenuss und Rauchen während der Schwangerschaft, Schütteltrauma, wie sollten gute Eltern sein, usw.. 

Im praktischen Teil bekommen die Schüler die Möglichkeit, Elternsein mit Babysimulationspuppen zu erleben. Die programmierten Hightech-Babys haben Bedürfnisse wie echte Babys. Sie haben Hunger, müssen Bäuerchen machen, die Windeln müssen gewechselt werden und das Wiegen darf auch nicht vergessen werden, sonst gibt es ein großes Geschrei. Die Schüler versorgen die Simulationsbabys für mehrere Tage und erfahren so Verantwortung zu übernehmen und wie sich Elternsein anfühlen kann.

 

Hinzu kommt die Kooperation mit der Beratungsstelle Donum Vitae, die in das Projekt mit eingebunden ist und von „Außen“ kommt. Die Projektgruppe besucht mit deren Mitarbeitern einen Kreissaal, eine Babyklappe und für Mädchen und Jungen getrennt gibt es noch einen Workshop zum Thema Sexualität und Verhütung. Die Schüler haben die Möglichkeit sich geschlechtergetrennt, in einem wertungsfreien „Raum“ (außerhalb von Schule) mit den für sie wichtigen Themen zu beschäftigen. Da die Workshops im christlichen Jugendcafe AREOPAG stattfinden, lernen die Jugendlichen gleichzeitig noch ein Jugendcafe kennen. 

 

Die erlebten Eindrücke und gemachten Erfahrungen während der Projekttage werden gemeinsam reflektiert.