Umwelterziehung

Upcycling an der MLS   

 

Ursprünglich erhielten die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs im Fach Religion von Frau Cymerman die Aufgabe im Zuge der Unterrichtsreihe „Helfen – Auch du kannst helfen!“, eine Hilfsorganisation zu gründen.

Die Schülerinnen und Schüler konnten ganz frei entscheiden, welchem Thema sich ihre Hilfsorganisation widmet.

Schülerin Nastasja entschied sich dafür, dass wir uns Menschen helfen, indem wir unsere Umwelt bzw. die Schöpfung Gottes schützen, indem wir Plastikmüll vermeiden. So entstand die eigens initiierte Hilfsorganisation „AntiPlast“. Nastasja entwickelte zu ihrem selbst gewählten Organisationsnamen „AntiPlast“ ein prägnantes Logo und bereitete eine Power Point Präsentation vor, die über die Folgen von zu viel Plastikmüll aufklärt.

Zudem überlegten wir gemeinsam, was wir selbst tun können, um Plastikmüll zu vermeiden und gründeten, zusammen mit der Klasse 5a und freiwilligen Eltern, eine Upcycling Gruppe, in der wir aus zu kleiner Kleidung (Einkaufs-)taschen nähen.

Die Kinder hatten die Idee, zusätzlich noch Mini-Portmonees aus alten Stadtplänen/Atlanten und Etuis aus alten Wachstischdecken zu produzieren.

Die Upcycling Produkte werden verkauft. An den Verkaufsständen wird es Flyer geben, die über die Folgen von zu viel Plastikmüll informieren. Die Flyer für den Verkaufsstand wurden ebenfalls von Nastasja entwickelt.

Wir treffen uns jeden Mittwoch und haben viel Spaß beim Upcycling und dem Schutz der Umwelt!

 

Papiernutzung:

 

Blauer Engel

 

Nur diese Zeichen garantieren Umweltschutz! Schreibhefte aus diesem Papier wurden energiesparend und zu 100% aus Altpapier hergestellt. Das schont unsere Umwelt und Wälder.

 

Auch Druckerpatronen sammeln wir gerne.

Mehr als 100 Millionen Kartuschen werden pro Jahr alleine in Deutschland verbraucht. Davon werden circa 80% im Restmüll vernichtet, obwohl eine erneute Verwendung relativ problemlos wäre. Die Menge entspricht dem Gewicht von etwa 15.000 ausgewachsenen Elefanten. Daher gibt es nur eins:

 

Drucker

 Druckerpatronen sammeln, sammeln, sammeln.

 

Wir sind umweltfreundlich! Wir werfen Altbatterien nicht weg, sondern sammeln sie in einem Batteriebehälter. Das garantiert, dass alte Batterien nicht in der Natur das Grundwasser belasten.

 

Batterien 

 

 

 

Thermossolar 

 

Inbetriebnahme einer solarthermischen Anlage zu Erwärmung des Duschwassers in der Turnhalle.

Damit steht die 4. Säule des Energiesparprogrammes der Schule. Die vier Bereiche bauen sich folgendermaßen auf:

Energiesparen durch

  1. Veränderung des Nutzerverhaltens
  2. Bau einer Regenwassernutzungsanlage zur Spülung der Toiletten mit Regenwasser. Bau einer Regenwassersammel und Versickerungsanlage zur Bewässerung der Außenanlagen.
  3. Bau einer Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Elektrizität
  4. Bau einer thermischen Solaranlage zur Duschwassererwärmung in der Turnhalle.

 

Schild

 

 

Umweltschutz an der Martin-Luther-Schule bedeutet:

1. Ressourceneinsparung
durch Veränderung des Nutzerverhaltens in Bezug auf den Umgang mit
- Wasser,
- Elektrizität,
- Wärme.

 

2. Ressourcennutzung
durch erneuerbare Energien
- Solarthermie
- Photovoltaik
- Regenwassernutzung

 

3. Ressourcenschöpfung
durch Schaffung
- natürlicher Lebensräume (Entsiegelung, Renaturierung, Begrünung)
und Nutzung

- des Wasserkreislaufs (Regenwasserverrieselung, Grundwassererneuerung)

 

 

"Energiesparnetzwerk Westerholt-Bertlich"

Projektbeschreibung:

Zu Beginn des Jahres 2002 schlossen sich in Herten die zwei Grundschulen und die Hauptschule des Ortsteiles Westerholt sowie die Grundschule des Ortsteiles Bertlich zu einem Energiesparnetzwerk zusammen.

Ziel war es, in gemeinsamen Anstrengungen den Ressourcenverbrauch an den verschiedenen Standorten zu senken und das Umweltbewusstsein der SchülerInnen zu stärken.
Diese Bemühungen mündeten in die Erstellung einer Öko-Bilanz, wobei die Verbräuche aus
1. Wasser
2. Strom
3. Gas (bisher nur an der Hauptschule)
dargestellt, und über ein „Controlling“ verringert werden sollten.

 

Öko-Bilanz bedeutet hier: Die wichtigsten umweltrelevanten Material- und Verbrauchsströme darzustellen, um ökologische Schwachstellen aufzuzeigen und Bereiche für Einsparungsmöglichkeiten zu verdeutlichen. Diese Bilanz erstellten Schüler mit Hilfe von Daten, die sie in einem einjährigen Prozess ermittelt haben.