Auszeichnungen

Eine Auszeichnung - entgegen genommen im Landtag

Die Schülerinnen und Schüler des Französischkurses in Jahrgang 8 wurden im Landtag für ihren 3. Platz beim Internet Team Wettbewerb geehrt. Als Preis gab es Tickets fürs Konzert der französischen Beatboxer “Berywam”.

 

Dr. Selig S. Auerbach-Preis 2019

 

Die Martin-Luther-Europaschule erhält den Dr. Selig Auerbach-Preis 2019

 

Zwar hatten wir bereits nach den Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenken im letzten Jahr viel positive Resonanz gehört, doch mit der Entscheidung der Jury des Auerbach-Preises für den 1. Platz war nicht unbedingt zu rechnen. Umso größer daher die Freude, am 15. März den Preis in einer Feierstunde im Recklinghäuser Rathaus in Empfang nehmen zu können. Mit einer Delegation aus Schülern, Lehrern, Elternvertretern reisten wir an.

Den übrigen Gästen der Veranstaltung stellten wir unsere Arbeit mittels eines Videos vor.

Zusammen mit der Urkunde zur Preisverleihung und der Laudatio auf unser Projekt, konnten wir auch noch einen Scheck über 500 Euro in Empfang nehmen.

Ziel des seit 2006 von der Gesellschaft ausgelobten Dr. Selig Auerbach Preises ist die Absicht, Schüler und Lehrer in ihrer Beschäftigung mit christlich-jüdischen Themen zu motivieren und zu unterstützen. Der Preis wird u. a. verliehen für Beiträge zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust, der NS-Diktatur und dem Antisemitismus sowie für Beiträge zu besonderen Jahresdaten und Gedenktagen.                                                                                                                              

In der Mitteilung zur Preisträgerermittlung heißt es, dass es der Jury nicht leicht gefallen sei, "unter den qualitativ gleich guten eingereichten Beiträgen eine angemessene Wahl zu treffen."

Gewürdigt wird damit der Beitrag der Martin-Luther-Europaschule zum Holocaust-Gedenken 2018 auf der Stadtebene. In Herten bereitet seit Jahren immer eine der weiterführenden Schulen dieses Gedenken vor. Nachdem die Europaschule auch über ein 10. Schuljahr verfügt und damit voll ausgebaut ist, hat sie im vergangenen Jahr erstmalig diesen Auftrag übernommen und sich dieser Aufgabe gestellt.

 

So ein Vorhaben bedarf des freiwilligen Engagements vieler Kooperationspartner mit unterschiedlichen Professionen. Sie werden gefunden in Kollegen aus den Fächern Gesellschaftslehre, Kunst, Design, Darstellen und Gestalten, Musik sowie des Schulassistenten.

 

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit hebt weiter hervor, dass es dem Vorbereitungsteam gelungen sei, "einen besonderen Zugang zur Erinnerungskultur über sehr viele kreative Elemente zu finden."

Rückblick: Wichtig war Lehrern und Schülern ein anderer Zugang zur Thematik der Veranstaltung; ein nicht nur kognitiver Zugang schwebte ihnen vor, vielmehr einer über Tanz, Film, Musik u. ä. So konntetn sich die Schüler (Jahrgänge 10 und 9) verstärkt handlungsorientiert einbringen und besser mit der Thematik identifizieren.

Quasi als „roter Faden“ wurden die roten Fußabdrücke aus dem Aufgang zur Kaue in Form eines roten Tanzschuhes wieder aufgegriffen. Dieser – angenommen, im jüdischen Geschäft Simmenauer in Herten gekauft – erzählte Stationen seiner jüdischen Trägerin bis zu ihrer Vernichtung in Auschwitz. Hier fand sich der rote Schuh dann auch auf einem Schuhberg wieder.

Mit einem ersten Hinweis auf zu Erwartendes, wurden die Besucher durch schwarze und vereinzelt auch rote Schuhabdrücke im Treppenhaus auf dem Weg zur Schwarzkaue auf die Thematik der Veranstaltung eingestimmt. Weiter erinnerten Stacheldraht, Kerzen und weiße Rosen in Kauenkörben an die Leidenswege von Verfolgten während des NS-Regimes.

Die Thematik der Veranstaltung in der Schwarzkaue begleitete die Zuschauer auch noch nach dem Ende auf dem Weg zum Ausgang in Form einer Kunstaktion im Zugang zur Weißkaue. Schränke, Sofas, Tische und Sessel waren zu Bergen getürmt und mit Schildern „Enteignet“ u. ä. versehen. Konkret sollte nochmals an das Schicksal jüdischer Hertener Mitbürger erinnert werden.

Schließlich waren in der Weißkaue noch vier Motive der Künstlerin Rosemarie Koczy zu sehen, die mit den Motiven ihrer Bilder (verzerrte, abgemagerte Körper) Juden ihre Ehre zurückgeben wollte.

Mit der Schwarzkaue auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerkes „Schlägel und Eisen“ fand die Schule schnell einen Original - Ort, der ihre Intention stützte, wollte sie doch mit der Veranstaltung zusätzlich zum Aufzeigen des Weges von Verfolgung und Vernichtung jüdischer Mitbürger in der NS-Zeit auch den Fokus lenken auf das Schicksal von Zwangsarbeitern im Bergbau. Dieser Aspekt sollte gerade im Jahr des Bergbauendes nicht in Vergessenheit geraten. Mit Maria Laskowski, sie hat mit Günter Laskowski einen Bergmann geheiratet und ist nach Kriegsende in Herten geblieben,  bekam diese Gruppe in einer kleinen Ausstellung ein Gesicht.

 

In der dargestellten Form hat das Projekt zwar einen einmaligen Charakter, begründet dadurch, dass die Mehrzahl der beteiligten Schüler zwischenzeitlich entlassen ist.

Die Thematik ist aber fester Bestandteil des Schulprogramms und wird jährlich aufgegriffen  durch den Besuch der Gedenkveranstaltung zum 27. Januar (Holocaust-Gedenktag), Internetrecherchen zu diesem Tag und im Stadtarchiv zum jüdischen Leben in Herten sowie einem (Innen)Stadtgang zu Stätten jüdischen Lebens vor Ort.

Gleichzeitig ist dieses Projekt auch ein Beitrag im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Auf der Werbefläche eines Busses der „Vestischen“, ist die Schule neben anderen Schulen der Stadt, bereits für die nächsten Jahre als Institution gegen Rassismus vertreten.

Benannt ist der Preis nach Dr. Selig S. Auerbach. Geboren 1906 in Hamburg, studierte er in Marburg und Würzburg und wurde 1934 Bezirksrabbiner in Recklinghausen. Die Familie floh 1938 über Amsterdam und London in die USA. Zweimal (1988 und 1993) besuchte er Recklinghausen mit Kontakten zu Schülergruppen. Dr. Selig S. Auerbach verstarb 1997 in Rochester, USA. Im gleichen Jahr wurde in Recklinghausen die ehemalige jüdische Schule nach ihrem letzten Rabbiner benannt.

 

 

Das gibt es auch für uns nicht jeden Tag:

Eine Ehrenurkunde vom FC Schalke 04!!!

 

 

Für unser Projekt zum Holocaust-Gedenktag 2018 haben wir die Urkunde im Rahmen der Ernst-Alexander-Auszeichnung erhalten.

 

Schalke 04 – das ist sicherlich zunächst „Fußball“ – aber es ist mehr.

Der Verein „spielt“ noch auf einem zweiten, nicht ganz so bekannten Spielfeld:

Es ist sein Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung. Der gehört zum königsblauen Selbstverständnis.

 

 

Als erster Bundesligist hat Schalke 04 im Jahre 1994 das in seiner Vereinssatzung verankert.

Aus der Vergangenheit erwächst Verantwortung für die Zukunft. Ernst Alexander war ein jüdischer Spieler des FC Schalke 04, der von den Nationalsozialisten in Auschwitz ermordet wurde. Damals hat sich der Verein nicht schützend vor ihn und seine jüdischen Mitglieder gestellt, die entrechtet, verfolgt und ermordet wurden.

 

So wie Kumpel füreinander einstehen, macht sich Schalke heute stark für Menschen, die diskriminiert werden.

 

Wir als Martin-Luther-Europaschule wollen auch in diesem Sinne weiter arbeiten.

Kinder- und Jugendkulturpreis 2018

 

Unsere Schule ist Preisträger des diesjährigen Kinder- und Jugendkulturpreises der Stadt Herten.

Sieger sind wir geworden mit dem eingereichten Beitrag zum Holocaust-Gedenktag (siehe auch unter Aktuelles, etwas weiter unten). Ende Januar kam es zu drei Aufführungen in der Schwarzkaue der früheren Zeche „Schlägel und Eisen“ in Langenbochum, wobei wir erstmalig auch eine Abendveranstaltung für die Bevölkerung angeboten haben.

Ein roter (Tanz)Schuh begleitete dabei den Weg der jüdischen Bevölkerung aus noch friedlichen Zeiten der Weimarer Republik durch die Stationen während der NS-Zeit von Verfolgung, Terror und Gewalt, bis zur Vernichtung in Auschwitz.

Sehr eindrucksvoll und bedrückend wurde dieser Weg von Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 9 und 10 in einer Verbindung von Texten, Musik, Tanz und Fotos dargestellt. In einer kleinen Ausstellung wurde auch noch an die auf dem Bergwerk tätigen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter erinnert.

Wir freuen uns sehr über den Gewinn, den wir am 16. November ab 18.00 Uhr bei der Preisübergabe im Glashaus entgegen nehmen werden.

 

 

 

Der DuG-Kurs (Darstellen und Gestalten)der Jahrgänge 9 und 10 belegte

den 2. Platz im Formationswettbewerb

in Ibbenbühren.

Die Schülerinnen sowie Frau Althoff und Herr de Iovita sind sehr glücklich über diese Auszeichnung.

 

Mit ihrem Video "Geschichte(n) ohne Kohle" belegten die Schüler der 9c den

3. Platz

beim Geschichtswettbewerb "Hau Rein"! 

 

Wir gratulieren ganz herzlich!

Martin-Luther-Schule erhält grüne Hygiene-Ampel

Topnote für Schulmensa

 

Ingrid Pelka, Lehrerin und Ernährungswissenschaftlerin, war höchst zufrieden. Gemeinsam mit Ihrem Küchenteam musste sie sich als Mensaleiterin der Kontrolle des Gesundheitsamtes Recklinghausen unterziehen. Das Resultat:

Die Ampel der Schulmensa steht auf grün!

Das heißt, das Prüfergebnis der amtlichen Lebensmittelkontrolle ist ab jetzt für alle Mensabenutzer sichtbar und es besagt, dass an der Europaschule die hygienischen Anforderungen eines Restaurant-betriebes erfüllt werden.

Das Schulteam „Schüler kochen für Schüler“:

v.l.n.r: Ingrid Pelka (Lehrerin), Celina Schnellenkamp, Eric Fochler, Rejan Avdula,

Justin Waselewski, Celine Waselewski, Brenda de Hafer (Lehrerin)

Außerdem gibt die Prüfung darüber Auskunft, dass alle Vorschriften des Lebensmittelrechts in Bezug auf  Sauberkeit und Hygiene in allen Räumen, in denen Lebensmittel verarbeitet oder angeboten werden, eingehalten und dass Hygiene-Pläne umgesetzt werden. Weiterhin wird angezeigt, dass alle Lebensmittel und deren Inhaltstoffe korrekt gekennzeichnet bzw. angegeben werden.

Celine Waselewski (Schülerin 8b) kommentierte die Zertifizierung begeistert: „Wäre alles an der Schule so bemerkenswert gut, wie in der Mensa, so bekämen wir nur Einsen und Zweien!“

 

27.11.2017

Martin-Luther-Schule wird zur

Martin-Luther-Europaschule! -

Wir sind die erste Sekundarschule in NRW, die diese Auszeichnung erhalten hat.

13.03.2017

Martin-Luther-Schule gewinnt Europapreis "60 Jahre Römische Verträge".

Der Preis ist mit 2000€ dotiert.

9.11.2016

Alissa und Hannah gewinnen den 

"Vestischen Preis für Menschen mit Ideen 2016

in der Kategorie 

"Europa braucht uns alle"!

 Oktober 2016

 

 

Die Qualitätsanalyse bewertete uns 29-mal mit dem

Qualitätsmerkmal beispielhaft!!

 

 

 

Auszüge:

  1. Die Schule setzt ihr Konzept zur individuellen Förderung der Schüler und Schülerinnen um. Sie ist auf diesem Gebiet beispielhaft!
  2. Die Schule fördert die fachliche Leistungsbereitschaft der Schüler. Sie ist auf diesem Gebiet beispielhaft.
Kurzübersicht der QA
qa_kurz (1).pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]

30.09.2016

Die Klasse 7a gewinnt das

ARD "Vivaldi Experiment"

mit ihrem Filmbeitrag

"Frühling"

zu den "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi!

 

Jutta, Cheyenne und Maxime mit dem neuen  Geigenstar Mariela Haubs!

8.07.2016

Unsere Schule gewinnt den Wettbewerb "Energiesparmeister"

der Stiftung CO2online 

und darf nach Berlin.

Umweltministerin Hendricks übergab die Auszeichnung und 2500,-€ Preisgeld!

24.06.2016:

Die WGZ-Stiftung (Volksbank) übergibt

den 2. Preis  (5000,-€)

für die "Straße der Sprachen"

 

17.05.2016

Ein Beispiel gelungener Inklusion:

Verband Sonderpädagogik e. V. verleiht

Robin-Szesny-Preis 2016

an Burhan aus (7a)

  • Der Preis wird bereits zum 22. Mal verliehen, aber der Anlass ist ein trauriger. 1994 starb Robin Szesny aus Herten - gerade einmal zehn Jahre alt - an den Folgen einer Leukämieerkrankung.
  • Kinder erhalten durch diese Auszeichnung eine Würdigung für viel Engagement und ihre Fähigkeit, soziale Kompetenzen anzubahnen und in ihrem Umfeld zu verankern

 

28.04.2016

Martin-Luther-Schule gewinnt Energieunterricht

 

Simone Brückmann von der "Deutschen Umwelt-Aktion" erteilt "Kraftwerkslehre".