Dr. Lia Winning, Hermann Kuhl, Dajana Jost, Lara Lunemann

 

Europaschule startet Schuljahr mit Paukenschlag

166000,- Euro von der Europäischen Union!

 

 

 

 

 

 

Der Beginn des neuen Schuljahres hätte nicht besser gelingen können: Die Europäische Union fördert über ihr Erasmus-Programm die Martin-Luther-Schule mit einer Summe, die in dieser Höhe noch nie an eine Hertener Schule ausgezahlt wurde: 166,- Tausend Euro!

Zu Beginn des Schuljahres 2018-19 hatte der Schulleiter die Idee, EU-Mittel für die Schule zu beantragen – und vier Kolleginnen sprangen ihm sofort zur Seite. Nach der Devise „Wir schaffen das!“ machten sich Lara Lunemann, Dajana Jost, Dr. Lia Winning und Kathrin Hanses ans Werk. Zwei schwierige, langwierige Antragsprozeduren – Fortbildung/Inklusion und Schulpatenschaften – mussten gemeistert werden, aber alle Beteiligten waren vom Erfolg des Vorhabens überzeugt und so schrieben und recherchierten sie ein dreiviertel Schuljahr lang. Der erste Antrag auf Fortbildung wurde so denn auch im Mai mit 68600,-€ bewilligt aber der zweite Antrag – Schulpatenschaften - hatte es in sich. Insbesondere die Aufgabe, europäische Partnerschulen zu finden und mit ihnen eng zusammen zu arbeiten, war schwierig. Über das europäische Portal eTwinning fand und besuchte Hermann Kuhl eine Schule in Südirland und Frau Winning nutze ihre Kontakte nach Temeswar in Westrumänien. Auf diese Weise wurde das Trio „Martin-Luther-Europaschule/Herten“, „Edmund Rice Secondary School/Irland, „Nikolaus-Lenau-Lyzeum/Rumänien“ perfekt und man  sich einig: Die Herausforderung „Erasmus“ würde gemeinsam angegangen werden – mit großem Erfolg: Die EU sicherte den drei Schulen insgesamt 97560,- € für die Arbeit der nächsten zwei Jahre zu!

                  

Hermann Kuhl: “Mit dieser Unterstützung geht ein lange gehegter Traum in Erfüllung. Endlich können wir mit jungen Leuten aus verschiedenen Ländern durch Europa touren und dabei verschiedene Länder erforschen, Fremdsprachenkenntnisse (vor allem Englisch) erweitern, Freundschaften schließen und Wissen vermehren – was für wunderbare Aussichten für die kommenden Jahre!“

Diese Perspektiven bringen für die Schüler- und Schülerinnen der drei Schulen große Veränderungen mit sich. Der Fremdsprachenunterricht wird umgebaut in einen Reiseunterricht, in der internationale Schulgruppen miteinander die Fächer Geschichte, Politik, Religion und Erdkunde in verschiedenen Sprachen (Englisch, Französisch, Italienisch) in den entsprechenden Ländern angehen werden. Betreut werden jungen Leute von Lehrer*innen der Schulpartner und schon bald legen an der MLS Busse aus Rumänien und Irland an bzw. starten, um zur Erkundung Europas aufzubrechen.

Dem Bürgermeister sei an dieser Stelle bereits gesagt, dass Herten nun noch europäischer wird und im Rathaus wird man mindestens eine neue Sprache vernehmen: Keltisch!