ModulM 

ModulM steht für unsere neue Art, den Unterricht in Mathematik zu organisieren.

 

Warum organisieren wir den Mathematikunterricht neu?

Mathematik ist ein immer häufiger unbeliebtes Fach. Eventuell liegt das auch an schon in der Grundschule erfahrenen ersten Misserfolgen. Wir möchten dem Fach einen besonderen Stellenwert geben. Wir machen etwas besonderes aus dem Fach, weil sich das Durchlaufen der einzelnen Unterrichtsreihen (Module) vollkommen von den anderern Fächern unterscheidet.

Diese neue Organisation ermöglicht den Schülerinnen und Schülern ein  -insbesondere hinsichtlich des Lerntempos - individuelles Erarbeiten und Absolvieren der einzelenn Themen. Schülerinnen und Schüler, die in Mathematik leistungsstark sind, können zügig die Themen auf dem höheren Niveau bearbeiten und  so im Schuljahr weiterführende und komplexere Aufgaben bearbeiten.

Leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler haben mehr Zeit für die einzelnen Module  und darüber hinaus die Möglichkeit, eine Minderleistung in einer schriftlichen Arbeit zu verbessern, indem sie die Arbeit nach einer kurzen weiteren Übungsphase in dem Modul erneut schreiben müssen.

 

Wie ist ModulM organisiert?

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in je zwei Jahrgängen stufenübergreifend. D.h. der Unterricht in Mathematik liegt in allen fünften und sechsten Klassen zeitgleich. 6 Lehrer unterrichten dann in den 6 Klassenräumen Mathematik. Das gleichzeitige Unterrichten ermöglicht es, dass die Schüler nach einem erledigten Modul das Thema (!!nach eigenen Interessen oder Bedürfnissen!!), den Raum und somit auch die Lehrkraft wechseln.

So kann beispielsweise in der 5. Klasse mit dem Umgang mit Brüchen begonnen werden und anschließend (statt wie sonst in Klasse 5 z.B. mit Geometrie weiter gemacht wird) das Kapitel Bruchrechnung aus dem 6. Schuljahr bearbeitet werden.

Jede Lehrkraft "betreut" in einem Schuljahr zwei Module, je eins aus jedem der beiden Jahrgänge. So sitzen in jeder Mathestunde Fünf- und Sechsklässler zusammen.

Die Verweildauer ist individuell, so das überwiegend in den Lerngruppen ein individuelles Arbeiten nötig und möglich ist.

Phasen der Einführung oder Besprechung von Inhalten werden in Kleingruppen mit der Lehrkraft durchgeführt, in sogenannten Mathekonferenzen.

Der jeweilige Unterrichtsraum hält für die beiden hier unterrichteten mathematischen Themen spezielle Materialien und Lernplakate, evtl. digitale Medien etc. vor.

 

Wie werden die Kinder beurteilt, wenn so viele Lehrkräfte das eine Fach unterrichten?

Die Leistungsbewertung wird durch die Bewertung mehrerer Kollegen sehr tranzparent, objektiv und gerecht.

Die Unterrichtseinheit/ das Modul wird wie bisher hinsichtlich der mündlichen Mitarbeit, schriftlichen Klassenarbeit  und der Arbeit in den Modulen (früher Bausteinen)  beurteilt. 

Am Ende eines Halbjahres wird aus den Noten der absolvierten Module das arithmetische Mittel gebildet.

 

 

 

Eine ausführliche Darstellung des Konzeptes unter Berücksichtigung aller bedachten Vorteile und eventueller Herausforderungen wird zu Beginn eines Schuljahres für die Eltern und Erziehungsberechtigten der Fünferklassen an einem Elternabend erfolgen.

 

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie weitere Fragen haben, so kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per Mail.